Da bummele ich doch so ganz gemütlich durch Stammheim und überlege mir, ob man da nicht vielleicht mal ein Formel 1 Rennen auf unseren Gehwegen veranstalten könnte, wenn in Hockenheim mal ein Ölfleck in der ersten Kurve sein sollte, da fällt mir doch ein Hindernis ins Auge, das meine schöne Idee zumindest vorübergehend verhindern dürfte.
Sehr verwundert stehe ich vor der aktuellen Baustelle in der Freihofstraße vor dem Rewe. Vor etwa drei Monaten erst wurde hier der Gehweg fertiggestellt, davor war das eine Großbaustelle. Man hat den Gehweg auch nicht einfach mal eben asphaltiert, sondern jeder Stein wurde händisch eingefügt. Das hat sicherlich Zeit und Geld gekostet, aber man will den heimkehrenden Kneipengängern in Schleuderschuhen ja auch etwas mehr bieten als nur schnörkellosen schwarzen Asphalt. Danke dafür, auch wenn es nicht mein Heimweg ist.
Aber das ganze nach nur drei Monaten wieder aufzureißen und wieder mit dem Buddeln anfangen? Welchen Sinn ergibt das?
OK, das könnte natürlich auch ein akuter Leitungsdefekt sein. Aber wurden im Rahmen der Baustelle nicht alle Leitungen modernisiert und erneuert? Wo kann man denn als interessierter Bürger nachfragen, was hier geschieht? Wird der Bezirksbeirat eigentlich von solchen Baumaßnahmen und deren Gründen unterrichtet?
Die Bauarbeiter vor Ort selbst sind bei solchen Dingen ja eigentlich immer das letzte Glied in der Kette, die zu Unrecht das Gemecker der Bürger abbekommen, obwohl sie natürlich nichts dafür können.
Nachtrag 08.09.10:
Nachdem die Baustelle noch immer brachliegt, habe ich vor einer Woche beim Bezirksamt angefragt, ob dort Informationen vorliegen. Zunächst wußte man von nichts, wollte sich aber erkundigen. Inzwischen liegt die Information vor, dass es sich wohl um Arbeiten der Deutschen Telekom AG handelt.

Ich kann das auch nicht verstehen,wie hier Steuergelder verschwendet werden.
Fast drei Wochen später existiert das Baustellchen noch immer, nahezu ohne Veränderung.
Hat dort schon jemand einen Bauarbeiter gesehen? Ich jedenfalls nicht.
Nachdem die Baustelle noch immer brachliegt, habe ich vor einer Woche beim Bezirksamt angefragt, ob dort Informationen vorliegen. Zunächst wußte man von nichts, wollte sich aber erkundigen. Inzwischen liegt die Information vor, dass es sich wohl um Arbeiten der Deutschen Telekom AG handelt.
Es ist wie bei “S 21″: Keiner spricht mit dem Anderen. Bei der Telekom hat sich offensichtlich nicht herum gesprochen, dass in Stammheim für die Stadtbahn gebaut wird. Immer nach dem Motto: Wir machen unsere eigenen Baustellen!
Eine Bitte an die Mitglieder des Bezirksbeirats:
Bitte passen Sie auf, dass beim Rundgang der BM Murawski nicht in diese Baugrube fällt.